AKTUELLES AUS RAHLSTEDT

- Archiv Februar 2012 -


notiert am 2. Februar 2012 Regionalausschuss Rahlstedt
Ortsamt 8. Sitzung des Gremiums
Den größten Teil der Sitzung nahm die Präsentation von Torsten Höhnke in Anspruch. Der Geschäftsführer des Erziehungshilfe e.V. berichtete ausführlich über den Status Quo des Hohenhorster Community Centers "Haus am See".
Die Bauarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen, das letzte Gerüst wird noch in dieser Woche abgebaut, auch die Maler sind fast fertig.
Der Verein Erziehungshilfe e.V. ist der Hauptmieter des Hauses, hat aber einen Großteil der Räume an andere Institutionen untervermietet.
  Der bunte Mix aus Elternschule Hohenhorst, alsterdorf assistenz ost, Hamburger Volkshochschule und dem Seniorentreff U 99 versprechen ein reichhaltiges Programm, welches durch kulturelle Veranstaltungen noch ergänzt werden soll.
  Probleme bereitet zur Zeit noch die Gastronomie. Bisher konnte kein ständiger Betreiber gefunden werden. Herr Höhnke erklärte, das es zwar einen ständigen Cafeteria-Betrieb gibt, der mit "Bordmitteln" aufrecht erhalten wird. Auf längere Sicht sei dies aber personell nicht leistbar. Allerdings führe man bereits Gespräche und hoffe, das Problem bald lösen zu können.
  Am 22. Februar 2012 wird das "Haus am See" offiziell eröffnet. Dazu bieten die Betreiber eine Woche lang ein vielfältiges Programm.
 
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  Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde nur ein Antrag der CDU-Fraktion ausführlicher behandelt. Darin wurde die Bezirksverwaltung aufgefordert, für die Neugestaltung des Helmut-Steidl-Platzes weitere Mittel bereitzustellen, da die bereits vorhandenen Mittel nur für eine Minimallösung ausreichend seien.
  Dem konnten sich die anderen Fraktionen grundsätzlich anschließen, hielten den Zeitpunkt jedoch für verfrüht. Die Planungen seien in einem sehr frühen Stadium, bisher gäbe es für die Gestaltung nur Vorschläge. Es sei daher sinnvoller, konkrete Pläne abzuwarten.
  Der Antrag wurde vertagt.

notiert am 03. Februar 2012 Waldbegehung am 03.02.2012
  Mit Hilfe des MdHB Ekkehard Wysocki ist es gelungen, den zuständigen Revierförster, Johannes Noffke, zu einer Waldbegehung zu bewegen, bei der die Kritikpunkte 'Holzabfall', Übernässung des Geländes' und 'Baumsterben' vor Ort angesprochen wurden.
Waldbegehung Waldbegehung
  Um 11:00 Uhr trafen sich ca. 100 Interessierte zu der Waldbegehung. Herr Rüdiger Müller-Hagen - als Initiator - begrüßte die Anwesenden und führte kurz in die Problematik des Anlasses ein: 'Absterben von Bäumen', 'Fällen zu vieler Bäume', 'Beseitigung von zu wenig Holzresten' und 'Instandsetzung des Entwässerungssystems'.
  Der Revierförster berichtete von seiner Arbeit, einen Wald - wie hier in Rahlstedt - zu erhalten und zu entwickeln. Er erklärte, dass viele der Kritikpunkte unvermeidbar sind, um einen gesunde Waldrenaturisierung zu gewährleisten.
Photos: H. Schwarz Bei einer Reihe von Kritikpunkten sagte Herr Noffke zu, für Abhilfe zu sorgen. Er erklärte, dass er auf die Hilfe von aufmerksamen Bürgern angewiesen ist und sich über Initiativen - wie dieser Waldbegehung - freut. Herr Wysocki fasste das Ergebnis der Waldbegehung zusammen. Es war hilfreich, die unterschiedlichen Standpunkte ausgetauscht zu haben. Nur so kann eine für alle akzeptierte Lösung der Probleme gefunden werden. Nach fast zwei Stunden endete die Waldbegehung.

notiert am 09. Februar 2012 Führung durch das Hamburger Rathaus
  Anlässlich des 50jährigen Jubiläums hatte Ekkehard Wysocki (MdHB) Mitglieder des Bürgervereins zu einer Führung durch das Hamburger Rathaus eingeladen.
  Gut gelaunt versammelte sich die Gruppe in der Rathausdiele.
Rathaus
  Nach der kompetenten Führung und einer kleinen Pause folgte ein kurzer Film über die Arbeitsweise der Hamburgischen Bürgerschaft und schließlich ein Gespräch mit dem Abgeordneten.
Photo: J. Seligmann Für die Besucher hatte Herr Wysocki zum Abschluß Plätze in der Senatsloge reservieren lassen, so daß diese ihren Volksvertreter bei einer "Aktuellen Stunde" einmal über die Schulter schauen konnten.

notiert am 10. Februar 2012 Aquarelle und Ölbilder
  Ausstellung im "Das Caféhaus"
Ausstellung Ausstellung
  Das Mitglied des Bürgervereins Rahlstedt Carmen Hansch stellt ihre neuesten Werke bis zum 27.02.2012 täglich von 8:00h bis 18:30h aus. Die Adresse lautet: Das Caféhaus, Rahlstedter Str. 68, 22149 Hamburg.
  Gezeigt werden zwei Ölbilder mit Hamburger Schiffsmotiven sowie 16 Aquarelle mit Motiven u.a. aus Hamburg, Rahlstedt, Paris, Italien und von der Ostsee.
Photos: H. Schwarz Freitags von 16:00h - 18:30h ist die Künstlerin im Caféhaus anwesend und freut sich auf Gespräche mit den Besuchern. Wenn Ihnen die Bilder gefallen, können Sie Ihr Heim damit schmücken, denn die ausgestellten Bilder können gekauft werden. Aber Sie sollten schnell zugreifen, alle Bilder sind selbsverständlich Einzelstücke.
Der Bürgerverein wünscht Ihnen beim Besuch viel Spaß und der Künstlerin viel Erfolg.

notiert am 15. Februar 2012 Projekt S4 geht voran: Eintritt in die Planungsphase steht kurz bevor
  In diesen Tagen soll der Auftrag für die so genannte Vorentwurfsplanung zum Bau der S 4 erteilt werden. In dem seit letztem Herbst laufenden europaweiten Ausschreibungsverfahren hatten sich zunächst zwölf Ingenieurbüros beworben, fünf wurden daraufhin zur Angebotsabgabe aufgefordert. Mittlerweile sind die Bietergespräche abgeschlossen. Mit der Vorentwurfsplanung treten wir erstmals in die konkrete Planungsphase ein. Soweit war das Projekt S4 noch nie. Bis allerspätestens 2020 soll die neue S-Bahn-Linie 4 in Betrieb gehen, wenn früher umso besser.
  Zitat aus der Newsletter von Ole Thorben Buschhüter
  Ausführliche Pressemitteilung zu dem Thema

notiert am 16. Februar 2012 Neuer Fahrstuhl für den Rahlstedter Bahnhof
  Nach zahlreichen Kundenbeschwerden hat sich die Deutsche Bahn AG nun entschlossen, den sehr störanfälligen Fahrstuhl komplett auszutauschen.
  Möglich wird der Austausch nicht zuletzt durch das Infrastruktur-Beschleunigungs-Programm des Bundes. Aus deren Mitteln werden 149.000 Euro für den neuen Fahrstuhl bereit gestellt.
  Für den Hinweis danken wir Dr. Friederike Föcking und Ole Thorben Buschhüter

notiert am 17. Februar 2012 Auslegung des Bebauungs-Planes Rahlstedt 128 am 06.02.2012 beendet 
  Die in der Bebauungsplanung der 60’er Jahren (B-Plan Rahlstedt 61) geplanten Hochgaragenanlagen entlang des Güstrower Weges sind obsolet. Denn man hatte zu damaliger Zeit teilweise den Wandsegrünzug zwischen Güstrower Weg und Parchimer Straße als Naherholungsbereich sowie den nachhaltigen Wohnungsbau unberücksichtigt gelassen.
  Der B-Plan Rahlstedt 61 gilt daher aufgrund veränderter Rahmenbedingungen, wie die Möglichkeiten zur Neubebauung von Wohnraum als auch für eine qualifizierte städtebauliche Landschaftsplanung des Wandsegrünzuges durch Auslegung des B-Planes Rahlstedt 128, als überholt.
  Beachtenswert innerhalb des Bebauungsplans Rahlstedt 128 sind unter den planerischen Tatbeständen die Punkte:
  3.3.2 Städtbaulicher Rahmenplan zum Ortskern Rahlstedt:
   „…sieht das Strukturkonzept auch den Lückenschluss eines Fuß- und Radweges entlang der Wandse vor.“,
  3.3.3 Gutachten zur Qualifizierung des Wandsegrüns:
  „Für die Freiraumentwicklung sieht das Gutachten für die Wandsetal- Route langfristig die Option der Schaffung einer geradlinigen Wegeverbindung am westlichen Rand der Wandsniederung vor.“
  Damit wäre eine Verlängerung des Rad- und Wanderweges entlang der Wandse bis zum Höltigbaum zumindest planerisch möglich. Darüber hinaus hat sich der Bürgerverein Rahlstedt bereits mit der Verwaltung in Siek (Kreis Storman) in Verbindung gesetzt, weil der Verwaltung dort im Rahmen einer „Agenda Storman 2012“ ein  Rad- und Wanderweg mit Erlebnispark von der Wandsequelle bei Siek bis zur Alster, vorschwebt.
  Sicher, es wäre ein lang ersehnter Traum für Wanderer als auch für Radfahrer aus Hamburg-Wandsbek und Schleswig-Holstein, durchgehend entlang der Wandse, von der Alster bis zur Wandsequelle in der Nähe von Siek im Kreis Storman zu radeln oder den Weg zu Fuß zu erleben; selbst Teilstrecken sind erlebnisreich.
  Aber bis zur Realisierung dieses Vorhabens wird es noch eine ganze Weile dauern und es wird noch viel Wasser die Wandse hinunter bis zur Alster fließen.
  Die vollständige Verordnung und Begründung für den Bebauungsplan Rahlstedt 128 können Sie hier nachlesen.

notiert am 22. Februar 2012 Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek
  Am gestrigen Abend tagte der Planungsausschuss im Bürgersaal. Aus Rahlstedter Sicht waren besonders zwei Punkte interessant.
  Dem Bebauungsplanverfahren Rahlstedt 128 (Güstrower Weg) wurde vom Ausschuss ohne Gegenstimme zugestimmt.
  Bei dem zweiten Punkt ging es um den Lückenschluss des Wandse-Wanderwegs. Hierzu hatte der Regionalausschuss Rahlstedt eine Beschlussvorlage eingereicht, das bei dem Ausbau der Gleise für die zukünftige S4 eben dieser Lückenschluss berücksichtigt wird.
  Der Antrag wurde intensiv diskutiert, allerdings blieben viele Fragen offen.
  - Wird die Deutsche Bahn AG eine Unterführung der Gleisanlage bauen wollen ?  
  - Ist durch das Biotop aus ökologischer Sicht ein Weg am o.g. Plangebiet  vertretbar ?
  - Welche Kosten entstehen für den Wanderweg-Bau ?
 

Ein Rahlstedter Bürger meldete sich ebenfalls zu Wort und bat darum auch folgendes zu berücksichtigen

  - Diese Maßnahme ist nachhaltig zu betrachten, und kommt auch langfristig Wandsbek zu Gute. Aus dem Plenum des Hauptausschusses wurde beispielsweise der Wandselauf von Storman bis zur Hamburger Innenstadt als ein attraktives Sportereignis ähnlich dem Hansemarathon postuliert.  
  - Die Kosten für diese Maßnahmen auf Wandsbeker Seite sind eine Sache, die andere sind Einnahmen aus Veranstaltungen, Verköstigungen, Übernachtungen, Eintrittsgelder, Fahrgelder etc.
  - Die Deutsche Bahn AG hat auf einer öffentlichen Veranstaltung im Rahlstedter Gymnasium zum Thema Schallschutz entlang der Bahntrasse Hamburg - Lübeck vor ca. 1,5 Jahren auf die Frage zum Bau dieses Tunnels eindeutig JA zu einer neuen Unterführung mit einem Weg ausgesprochen. Dieser würde bei Bau des 3. und / oder 4. Gleises auf dieser Strecke mit erstellt werden können.
  - Das Naturschutzgebiet Höltigbaum gehört zu den Größten in Hamburg
  Der Ausschuss wandelte den Antrag in eine Anfrage an die Bezirksverwaltung um.

notiert am 23. Februar 2012 HAUS AM SEE feierlich eröffnet
 

Am 22.02.2012 wurde das „Haus am See“ in Hohenhorst feierlich eröffnet. Viele Besucher konnten sich von dem neuen Community Center einen ersten Eindruck verschaffen. Es bestand die einhellige Meinung, dass hier ein entscheidender Beitrag für die Entwicklung des Stadtteils gelungen ist.

  Gemeinsam haben Sozialsenator Detlef Scheele und Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff im Beisein der künftigen Hauptnutzer und von Vertretern aus dem Stadtteil das „Haus am See“ offiziell eröffnet.
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Bild rechts: Quelle Bezirksamt Wandsbek. v.l.n.r.: Andrea Soyka (steg Hamburg mbH); Detlev Scheele (Senator der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration), Torsten Höhnke (Erziehungshilfe e. V.) und Thomas Ritzenhoff (Bezirksamtsleiter).
 

„In diesem Community Center finden die Menschen aus Hohenhorst viele Beratungs- und Bildungsangebote unter einem Dach. Zugleich ist das Center ein schön gestalteter Treffpunkt, der den Stadtteil aufwertet. Senatspolitik und lokale Initiativen haben sich hier in idealer Weise ergänzt“, erklärte Senator Detlef Scheele bei der Eröffnung.

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Photos: H. Schwarz (1,3 + 4) Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte ein Kinderchor der Schule Charlottenburger Straße und Pastor Hans-Jürgen Buhl am Saxophon.

Letzte Aktualisierung: 18.04.2012