KURZ NOTIERT

- Archiv OKTOBER 2010 -


notiert am 01.10.2010 Kultursäule in den Rahlstedt Arcaden
  In den Rahlstedt Arcaden gibt es drei, zu einem Dreieck angeordnete, Stellwände, an denen für kulturelle Veranstaltungen geworben werden kann.
  Leider steht die “Kultursäule” etwas versteckt in einer Ecke des Centers unter einer Rollstreppe.
Kultur Kultur
Photos: J. Seligmann Das Center-Management bittet darum, alle neuen Plakate vorher im Centerbüro vorzulegen. Wenn alle Anbieter von kulturellen Veranstaltungen diese Werbemöglichkeit fleissig nutzen, kann man vielleicht das Center-Management überreden, einen günstigeren Standort zu finden.

notiert am 03.10.2010 RAHLSTEDTER BAUSTELLEN: Zwischenstand
  SCHWERINER STRASSE
  Dieses Bauvorhaben kommt scheinbar gut voran, große Abschnitte sind bereits fertig.
Baustelle Baustelle
  SCHWERINER STRASSE / RAHLSTEDTER STRASSE
  Während man bei dieser Baustelle den Eindruck bekommt, es sei seit Anfang August nicht viel passiert.
Baustelle Baustelle
Photos: J. Seligmann Außer einer großen Baugrube gibt es auf dem Gelände des ehemaligen Hotel Hameister nicht viel zu sehen. Interessant ist das Fehlen jeder Art von Baumaschinen.

notiert am 03.10.2010 IGOR-Flohmarkt
  Viele Rahlstedter schätzen diesen Flohmarkt, da er doch vom Wetter relativ unabhängig ist. So war es auch kein Wunder, das auch diesmal die Veranstaltung der Interessen-Gemeinschaft Ortskern Rahlstedt (IGOR) gut besucht wurde.
  Sehr angenehm auch der von der IGOR organisierte Bratwurststand. Hier konnten nicht nur die Besucher verweilen, sonder auch die Verkäufer mit einem warmen Snack oder heißem Kaffee versorgen.
IGOR IGOR
Photos: J. Seligmann

Viele Helfer sorgten für einen guten organisierten Ablauf in dem P+R-Haus Rahlstedt am Doberaner Weg.


notiert am 08.10.2010 Erster Spatenstich für das Community Center Hohenhorst erfolgt
  Start frei für den Bau des Community Centers Hohenhorst: Am 8. Oktober setzten Sozialsenator Dietrich Wersich, Bezirksamtsleiterin Cornelia Schroeder-Piller, Karin Schmalriede von der Lawaetz-Stiftung, Architekt Carsten Dohse und Barbara Petersen sowie Dieter Westphal als Vertreter des Stadtteilbeirates Hohenhorst den ersten symbolischen Spatenstich für die neue Mitte im Stadtteil.
Um die hundert Besucher – Projektbeteiligte sowie Stadtteilbewohner - waren der Einladung des Bezirksamtes und der Lawaetz-Stiftung gefolgt und strahlten mit der Sonne um die Wette.
CCH
  Schon im nächsten Jahr wird im Grünzug am Regenrückhaltebecken der neue Treffpunkt im Stadtteil bezugsfertig sein. Das neue Stadtteilzentrum, bisher noch oft als „CCH“ benannt, wird eine zentrale Anlaufstelle für familienorientierte Beratungs-, Bildungs- und Betreuungsleistungen.
Hauptnutzer des Neubaus sind die alsterdorf assistenz ost gGmbh, die Elternschule Hohenhorst, die Erziehungshilfe e.V., die Quadriga gGmbh mit einem Gastronomieangebot sowie der Pädagogische Mittagstisch der Jugendgruppe Grunewaldstraße. Das Haus steht künftig allen Bewohnern mit einem vielfältigen Freizeit-,Bildungs-, Kultur-, Beratungs- und Gesundheitsangebot als neuer Treffpunkt im Quartier offen.
 

Senator Wersich betonte in seinem Grußwort den besonderen Charakter des Hauses: "Wir brauchen solche Zentren in der Stadt, die nicht nur wichtige Angebote für Menschen in allen Lebensphasen machen, sondern dadurch auch Menschen in der Nachbarschaftzusammenbringen."
Die Vorsitzende der Lawaetz-Stiftung und Bauherrin, Karin Schmalriede, dankte ausdrücklich der Bewohnerschaft und den lokalen Akteuren: „Denn diese haben für ihr Community Centergekämpft. Mein Dank geht auch an das Bezirksamt und die beteiligten Fachbehörden. Der Bau des Community Centers Hohenhorst ist Ausdruck einer gelungenen Kooperation aller Beteiligten.“

Auch Bezirksamtsleiterin Cornelia Schroeder-Piller freute sich, dass Dank der großartigen Unterstützung noch im Jahr des 50jährigen Jubiläums mit dem Bau begonnen werden kann: „Mit dem Community Center entsteht ein Ort der Begegnung, an dem verschiedenste soziale Dienstleistungen miteinander vernetzt sind.“

CCH
  Bis zur Fertigstellung bleibt die Zeit keinesfalls ungenutzt: So wird in Kürze vom Bezirksamt das Interessenbekundungsverfahren bezüglich der Dachträgerschaft ausgeschrieben. Die nächsten Schritte zur konkreten inhaltlichen (Angebots)Gestaltung des Hauses erarbeitet die steg Hamburg derzeitig unter starker Einbeziehung der Hauptnutzer. Insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit gewinnt nun zunehmend an Bedeutung. Es gilt ebenso einen Namen zu finden, wie interessierte Drittnutzer noch stärker einzubinden.
Photos: steg Hamburg
Irina Ludewig (steg hamburg)

notiert am 16.10.2010 Pastor Strafbefehl zugestellt
  Wie das Hamburger Abendblatt und NDR.de heute berichten, ist dem ehemaligen Alt-Rahlstedter Pastor (”Der Rahlstedter” berichtete) ein Strafbefehl zugestellt worden.
  Wenn der Pastor den Strafbefehl akzeptiert, muss er bis zu drei Monatsgehältern an Strafe zahlen, legt er aber Einspruch ein, wird sein Fall doch noch vor einem Gericht verhandelt.
  Nach dem strafrechtlichen Abschluss droht dem Pastor noch immer ein Disziplinarverfahren.

notiert am 16.10.2010 Ehrung für Rahlstedter Schüler in Schwerin
  Am 12. September 2010 zeichnete der Kultusminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern Henry Tesch den Verein “Patenschaft Müsselmower Kirche” mit dem Preis “Denk mal!” aus, mit dem das Land jährlich beispielhafte Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen auf dem Gebiet des Denkmalschutzes würdigt. Seit 2001 sind Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Rahlstedt innerhalb dieses Vereins maßgeblich daran beteiligt, die Restaurierung der Kirche von Müsselmow (ein Dorf, das etwa 15 km östlich von Schwerin liegt) durch praktische Arbeiten am Gebäude voranzubringen, vorwiegend im Rahmen von Projektwochen. So haben z.B. die Rahlstedter Schüler und Schülerinnen den Kirchturm neu gedeckt und neue Glasfenster entworfen. Deshalb war es nur konsequent, dass das Kultusministerium zur Entgegennahme des Preises, der im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals verliehen wurde und mit 500 Euro dotiert ist, nicht nur den Vorsitzenden des Vereins, Herrn Wolter, sondern auch zwei Schülerinnen und einen Schüler des Gymnasiums Rahlstedt sowie den verantwortlichen Kurslehrer, Herrn Wolff, eingeladen hatte. Diese waren ersichtlich überrascht über diese Anerkennung für ihr Engagement, das damit aber noch nicht beendet ist. Denn weitere Arbeiten stehen an. So sollen für die Kirche ein neuer Altar (aus Glas, wobei eine Gewerbeschule helfen wird) und ein Taufengel (ebenfalls aus Glas) gestaltet werden.
 
Eckhard Hübener
Mitglied des Bürgervereins Rahlstedt
  Weitere Informationen über den Verein können Sie hier abrufen: muesselmow.de

notiert am 19.10.2010 RAHLSTEDTER BAUSTELLEN: Nachtrag
  SCHWERINER STRASSE / RAHLSTEDTER STRASSE
Nachdem das ehemalige Hotel Hameister abgerissen ist, waren auf der Baustelle nur geringfügige Aktivitäten wahrzunehmen. Die Rahlstedter Bürgerinnen und Bürger fragen sich immer häufiger: Warum geht es hier nicht weiter ? 
  Der Grund ist einfach. Weil bei der Untersuchung den Baugrundes festgestellt wurde, dass dort Torflinsen vorliegen, die eine aufwendige Sondergründung notwendig werden lassen, die eine besondere Gründungsplanung und Umplanung der Statik des Gebäudes erfordern.
So müssen für die Abtragung der Gebäudelasten 208 Bohrpfähle aus Beton mit einem Durchmesser von 44 cm in das Erdreich eingebracht werden. Diese Bohrpfähle werden dann einzeln mit 62 Fundamentbalken mit den Abmessungen 60 x 60 cm aus Stahlbeton oder mit 80 bis 100 cm dicken Kopfplatten im 2er, 3er, 4er oder 6er Bündel miteinander verbunden, so dass dadurch ein tragfähiger Fundamentrost entsteht, der in der Lage ist dem Gebäude die erforderliche Standsicherheit zu gewährleisten.
Diese Maßnahmen sind zeit- und kostenaufwendig. Schon jetzt steht fest, dass der Bau sich um rund eine halbe Million Euro verteuern wird. Dennoch trägt der Investor diese Kosten, weil er gerade an dieser exponierten Lage das geplante Solitär erstellen will.
  Dr. Gisbert Gürth
  SCHARBEUTZER STRASSE (Mehrzweckhalle)
  Auch wenn man von außen zurzeit nichts sieht: die Architekten und der Schulbau Hamburg arbeiten intensiv an dem Projekt. Wegen der europaweit notwendigen Ausschreibung von Bauarbeiten dieser Größenordnung dauert es nur zu Beginn etwas länger, bis wirklich etwas zu sehen ist. In dieser Woche wird über den Zuschlag der Erdarbeiten (Ausschachten, Bodenplatte etc.) entschieden. Unmittelbar danach soll mit den umfangreichen Arbeiten begonnen werden, so dass wir hoffen, dass diese “fundamentalen” Arbeiten noch vor Einsetzen der Frostperiode abgeschlossen sind.
  Volker Wolter (Schulleiter Gymnasium Rahlstedt)

notiert am 20.10.2010 Alte Lackfabrik beschäftigt nun auch den Eingabenausschuss
  Die alte Lackfabrik an der Wandse beschäftigt nun auch den Eingabenausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft.
  In ihrer Eingabe fordern die zwanzig Nachbarn und weitere 182 Rahlstedter Bürgerinnen und Bürger die Sanierung des mit aromatischen und Mineralöl-Kohlenwasserstoffen, darunter das krebserregende Benzol, sowie mit Schwermetallen belasteten Grundstücks und die Herrichtung als öffentliche Grünfläche, so wie es bereits seit 1969 vorgesehen ist. Sie weisen darauf hin, dass die Umweltbehörde noch 2006 die Sanierung angeordnet hatte, dann aber wieder davon abgerückt ist, wegen angeblich aktuell fehlenden Handlungsbedarfs. “Ich hoffe sehr, dass der Eingabenausschuss die Behörde zum Tätigwerden bewegen kann. Die Nachbarn brauchen eine verlässliche Perspektive, wie es mit dem belasteten Grundstück weitergehen soll”, sagt die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok. Und Ralph Miller von der Interessengemeinschaft Altrahlstedter Kamp ergänzt: “Seit der Schließung der Fabrik zum Jahreswechsel 2004/2005 ist vor Ort praktisch nichts passiert. Diesen Stillstand sehen wir mit großer Sorge.”
  Auf dem Grundstück zwischen den Straßen Alt-Rahlstedter Kamp und Wandseredder, direkt an der Wandse gelegen, befindet sich das ehemalige Betriebsgelände der Firma Arostal Norddeutsche Lackfabrik Max Lichtenberg & Co. (GmbH & Co.). Das Betriebsgelände wird im Altlastenhinweiskataster als Altlast geführt. Die Lackfabrik wurde auf dem Grundstück zwischen Altrahlstedter Kamp und Wandseredder zwischen 1909 und 2004/2005 betrieben. Zuvor befand sich dort die 1646 erstmals urkundlich erwähnte Loher Wassermühle. Aufgrund ihrer historischen Bedeutung hat auch die archäologische Denkmalpflege ein grundsätzliches Interesse an dem Grundstück.
  Der Text der gesamten Pressemitteilung bietet Ihnen weitere Informationen an.

Letzte Aktualisierung: 02.05.2011