KURZ NOTIERT

- Archiv SEPTEMBER 2010 -


notiert am 10.09.2010 Graffiti in Grosslohe
  Statt Bahn-Waggons und Brückenpfeiler heimlich zu verunstalten, verschönerten einige Sprühkünstler am hellichten Tag das Gemeindehaus in Grosslohe.
  Das Material wurde ihnen zur Verfügung gestellt, die Wandbilder fertigten sie unentgeltlich an.
Grosslohe Grosslohe
Grosslohe Grosslohe

notiert am 13.09.2010 Premiere von "Die Fächer der Lady Windermer"
  Gestern hatte ich das große Vergnügen, mir das Theater-Stück der Alt-Rahlstedte Theatergruppe anzusehen. Ich gratuliere der Gruppe, die diese Komödie von Oscar Wilde auf die Bühne gebracht hat, zu dieser bemerkenswerten Leistung. Meine Frau und ich verbrachten 2:30 Stunden voller Spannung, Witz und Kurzweil. Hervorzuheben sind die schauspielerischen Leistungen, die gut gestalteten Kulissen, die sehr aufwendigen Kostüme, damit also die ganze Inszenierung. Die reibungslose Organisation der Veranstaltung ergänzte den gelungenen Abend.
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  Für die Besucher unserer Internet-Seiten haben wir auch noch ein Blick hinter die Kulissen geworfen, sprichwörtlich.
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Photos: J. Seligmann  

notiert am 14.09.2010 In Rahlstedt ist was los !
  dies ist die Überschrift der diesjährigen 16. Rahlstedter Kulturwochen.
  Und am 14. September 2010 war in der Park-Residenz richtig was los.
Mit dem Thema „Der andere Tucholsky“ wurde Kultur pur geboten.
  Die Gruppe „Tucholsky & Co.“, die vielen Rahlstedter wohl bekannt ist, präsentierte sich mit Texten und Liedern von Tucholsky, Polgar, Gernhardt, Ringelnatz, Kästner und anderen. Wie immer ist es der Gruppe gelungen das dankbare Publikum zu fesseln und zu unterhalten. Nach diesem großartigen Beitrag zu den Kulturwochen, sollen die mitwirkenden Künstler nicht unerwähnt bleiben.
Tucholsky Tucholsky
Tucholsky Tucholsky
Photos: G. Sinzig Der Abend wurde gestaltet von Helmut Stuarnig (Bratsche), Slava Dumitraco (Kontrabass), Nina Blänsdorf (Sopran), Sigrid Slabon-Liebertz (Alt) und Peter Blänsdorf (Rezitation). Hoffentlich kann das Rahlstedter Publikum noch weiter Vorstellungen der Gruppe „Tucholsky & Co.“ erleben.

notiert am 14.09.2010 145 Jahre Eisenbahn in Rahlstedt
  und jetzt kommt die Lärmschutzwand.
  unter diesem Motto hatte der Verein „Lärmschutz-Rahlstedt e.V.“ am 14. September 2010 zu einer Veranstaltung in das Park-Rondell eingeladen. Den Auftakt bildete die Ausstellung „145 Jahre Rahlstedter Bahngeschichte in Bildern“. Auf vielen Ausstellungswänden konnten sich die Besucher über die Anfänge und die Entwicklung der Eisenbahn und dem Rahlstedter Bahnhof informieren. Die Exponate fanden ein großes Interesse. Konnte man doch einen Blick zurück in die Veränderung von Rahlstedt werfen, die durch die Anbindung an das Eisenbahnverkehrsnetz passierte. Ermöglicht wurde die Ausstellung durch Frau Annemarie Lutz. Für die Bereitstellung von Exponaten aus dem Heimatarchiv des Bürgerverein Rahlstedt e.V. wurde ihr mit einem großen Blumenstrauß gedankt.
  Ähnlich bedeutsam sind die Veränderungen, die bald in Rahlstedt für weniger Lärm sorgen werden. Dank der unermüdlichen Initiative und beharrlichen Arbeit des Vereins „Lärmschutz-Rahlstedt e.V.“ wird die Bahnstrecke in Rahlstedt mit Lärmschutzwänden versehen.
Dieser großartige Erfolg musste gefeiert werden. Nach der Danksagung durch den Vorsitzenden der Vereinsführung Herr Claus-Peter Schmidt sprachen Beteiligte am Projekt aus Politik und Verwaltung. Grußworte überbrachten Jürgen Klimke MdB (CDU), Karl Heinz Warenholz MdHB (CDU), Ortwin Runde (SPD) und Günter Frank MdHB (SPD).
Ein Vertreter der Deutschen Bahn erläuterte den Zuhörern die Terminplanung für die Erstellung der Lärmschutzwände.
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Photos: G. Sinzig Um 20:00 Uhr konnte die Besucher bei der Vernissage Fotografien von Alicia Marocchi Jannots bewundern.
Der Abend endete in einem gemütlichen Beisammensein mit vielen Gesprächen zwischen Vereinen, Politikern, Industrie und Behördenvertretern über Zusammenarbeit und Erfahrungen aber auch mit Würstchen und Getränken.

notiert am 19.09.2010 Die Alt-Rahlstedter Theatergruppe geht in die Winterpause
  Vor fast ausverkauftem Haus verabschiedeten sich die Darsteller für dieses Jahr von ihrem Publikum.
  Da Hanna Barthels, die Leiterin der A.R.T., für ihr 25-jähriges Theaterjubiläum im Jahr 2011 zwei Inszenierungen plant, beginnen die Proben für das neue Stück noch in diesem Jahr.
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Photos: G. Sinzig Der Bürgerverein Rahlstedt wird Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

notiert am 22.09.2010 Tag der offenen Tür (Part II)
  Wieder waren die Türen im Hohwachter Weg für Besucher der »ComputerKids« weit geöffnet. Und sie kamen zahlreich.
Kulturwochen Kulturwochen
  Zum Teil etwas aufgeregt präsentierten die Kids ihre Ergebnisse. Vielleicht lag es daran, das wir die Besucher baten, die Seiten der Kinder zu bewerten und der Bürgerverein einen kleinen Preis für beste Seite ausgelobt hatte.
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Photos: J. Seligmann Die Preisverleihung findet bei dem nächsten Treffen Anfang Oktober statt.

notiert am 24.09.2010 SPECTRE DE LA DANSE XII
  Auch heute war in Rahlstedt wieder was los !
  Die Tänzerinnen des Tanzstudios DANCE SPACE zeigten in der Schule Charlottenburger Strasse die Highlights aus ihrem Repertoire.
Kulturwochen Kulturwochen
  Mitten im Geschehen zwei der Hauptorganisatoren der Rahlstedter Kulturwochen : Heide-Marie Seubert und Wera Tränkler vom Rahlstedter Kulturverein.
Kulturwochen Kulturwochen
  Die Zuschauer bekamen orientalischen Tanz, Tribalfusion Bellydance und klassisches Ballett dargeboten.
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Photos: J. Seligmann Alle Tänzerinnen zeigten ein hohes Maß an Engagement.

notiert am 26.09.2010 Wackelpeter’s Kulturposten hatte eingeladen
  Seit sechs Jahren gibt es Wackelpeter’s Kulturposten in Rahlstedt und seit Mai 2010 eine Kooperation mit der Hamburger alsterarbeit gGmbH. Am Samstag den 25.09.2010 wurde Jubiläum und Kooperation in den Räumlichkeiten des Wackelpeters gefeiert.
Wackelpeter Wackelpeter
Wackelpeter Wackelpeter
Photos: G. Sinzig Den viele Gästen, Jung und Alt, wurde ein buntes Programm geboten. Die Moderation während der Feier hatte Carlo von Tiedemann.

notiert am 28.09.2010 S 4 von Hamburg nach Ahrensburg - the never ending story!!
  Bürgerschaft will Bau der S4 vorantreiben
NDR - berichtet über die neueste Entwicklung. Die Hamburgische Bürgerschaft will den Bau der S-Bahnlinie 4 vorantreiben. Die Fraktionen von SPD, CDU und GAL wollen in dieser Woche einen gemeinsamen Antrag in die Bürgerschaft einbringen, um die Vorentwurfsplanungen zu starten. SPD-Verkehrspolitiker Ole Torben Buschhüter sagte am Montag: "Die S4 würde den steigenden Güterverkehr und den Hamburger Hauptbahnhof entscheidend entlasten."
  Hier können Sie den ganzen Bericht des NDR lesen: NDR

notiert am 29.09.2010 Projektpräsentation Heinrich Steinhagen
Steinhagen
Mit einem bunten Programm für Kinder und Eltern feierte die KiTa Am Waldesrand (ehemals Wiesenredder 14) am 25.09.2010 ihr Herbstfest 2010 und die Einweihung des Anbaus.
Nach einer Spende von 200 Euro und drei gerahmten Fotobildern von Heinrich Steinhagen, Haus Steinhagen und den „Spielenden Löwen“ und aus Anlass der Steinhagen-Gedenktafel vor dem Haus, veranstaltete die KiTa 2010 das „Projekt Steinhagen“.

In der Ausstellung im Erdgeschoss war ein Tisch aufgestellt, der die drei Fotos präsentierte, dazu ein Lehmhaus aus von den Kindern hergestellten Steinen, ein hölzernes Fundstück aus dem alten Grundstück, Lehmsuche auf dem Grundstück. Zu den Themen des Projektjahres gehörten ein Besuch von zehn KiTa-Kindern in der Kunsthalle mit Betrachtung der Steinhagen-Skulptur „Schmerz“ [Kommentar der Kinder: „Der Maler war aber ein trauriger Mann“], eine kleine Ausstellung „Wir sind Künstler wie Steinhagen“, „Wir gestalten mit Ton“, „Unser Tag in der Kunsthalle“.

Dazu gab es (im Ordner dokumentierten) Anschauungsunterricht: Wie lebte man vor 100 Jahren? (Zu sehen waren eine alte Kaffeemühle, ein eisernes Plätteisen, ein Wasserträger-Gestell mit probeweisem Wassertragen mit zwei Plastikeimern am Schulterholz, alte Gleitschuhe anstelle von modernen Schlittschuhen, ein altes Radio und Spielzeug von einst).

Wie wohnte man vor 100 Jahren (ohne Wasser und WC im Steinhagen-Haus), Wie kleidete man sich (spielerisches Verkleiden aus der Kleiderkiste der KiTa)

Auf dem sonst nicht zugänglichen großen verbuschten Gelände gibt es einen Holzhütten-Spielplatz, einen Grillplatz, Pflanzgarten und Bewegungsspielgelände. Dort, wo heute am Ende des Grundstücks der Fußballplatz liegt, stand früher das Steinhagen-Haus.

Bild und Text: Karin von Behr

Frau Bolduan, die Leiterin der KiTa, hat dieses Projekt mit viel Phantasie und praktischer Kreativität über ein Jahr lang durchgespielt. Anlass war die Anbringung der Gedenktafel vor dem Haus für Heinrich Steinhagen. Sie sagt dazu: Jedes Kind in unserer KiTa und viele Eltern wissen jetzt, wer Heinrich Steinhagen war.

Auf einer Bildleiste im Flur hing eine Weltkarte. Sie zeigt, aus welchen Ländern der Erde der Nachwuchs hier zusammen kommt. Linien zwischen den Ländern und vielen Kindernamen weisen auf die Herkunftsländer der hier versammelten Menschen hin: Deutschland, Togo, Ghana, Türkei, Polen, Russland, Tschechien, Serbien, Afghanistan, Albanien, Spanien und Elfenbeinküste.

Während das Haus vom Vordach aus besprayt ist, erscheint die Gedenktafel makellos, sauber und ganz offensichtlich von ihrer Umgebung respektiert.


Letzte Aktualisierung: 30.04.2011